Grundkurse 1-8
Die Grundkurse bauen inhaltlich aufeinander auf und werden in der Regel zwei Mal im Jahr angeboten.
Es empfiehlt sich also, sie in der angebotenen Reihenfolge zu belegen. Vorerfahrungen sind nicht erforderlich.
Alle Grundkurse werden im Wechsel von AusbilderInnen geleitet, die als TheaterpädagogInnen oder ausgebildete DS LehrerInnen über langjährige Erfahrungen in der Lehrerfortbildung verfügen.
Zum Team gehören: Christiane Daubenberger, Nikolas Hamm, Britta Höft, Akhila Kotowski, Christiane Krüger-Blum
Bitte vergessen Sie nicht im Anmeldeformular Ihren Kurs anzugeben!
GK1 Gruppe wird spielfähig
In diesem Kurs wird praktisch und spielerisch eine erste Erfahrung mit dem Darstellenden Spiel ermöglicht. Hierbei stehen Kennenlernen, Vertrauen und Spielfähigkeit der Einzelnen und der Gruppe als Ensemble im Vordergrund. Wahrnehmungs- und Körperübungen schaffen Voraussetzungen für erste Gruppen- und Einzelimprovisationen. Dadurch werden erste darstellerische Prinzipien wie Präsenz, Raumbezug, Rhythmus, Impuls etc. erkundet.
GK2 Körper als Ausdrucksmittel
Körperwahrnehmung, Körpertraining und Körperbeherrschung helfen uns, die Möglichkeiten von Körperausdruck und Bewegung im Raum zu erschließen. Wie das Warm up - als nötiger Schritt zur allgemeinen Spielfähigkeit und Gruppenfindung – auch auf das jeweilige Problemziel vorbereiten kann wird es ebenso Thema sein, wie die Bedeutung der zahlreichen Übungen zu Körper/Stimme, Raum und Objekt.
GK3 Improvisation
Vermittlung grundlegender Prinzipien, Formen und Funktionen der Improvisation. Einzel- und Gruppenimprovisationen ermöglichen der Spielgruppe neben Gruppen und Themenfindung eine szenische Erforschung des Themas. Dramatische Texte und Figuren können überImprovisationen erspielt und damit handelnd erfahrenwerden. Verschiedene Formen der Improvisation werdenvorgestellt, die für unterschiedliche Gruppensituationenund Arbeitsstadien geeignet sind.
GK4 Spiel im Raum
Hier geht es um die „Bühnengrammatik“ und den kreativen Umgang mit dem Raum. Welche Wirkung hat der Raum? Welche Möglichkeiten zur Umsetzung theatraler Mittel bietet der Raum? Ebenso geht es darum neue Spielräume zu entdecken und vielleicht ganz neu zu nutzen. Eine weitere wichtige Rolle spielen Raumwahrnehmung und Raumerfahrung.
Termine: 19./20.Januar 2012, 7./8.Mai 2012
GK5 Spieler-Rolle-Figur
Die Erkundung der vielfältigen Möglichkeiten und Techniken der Entwicklung von Rollen und Figuren – basierend sowohl auf den darstellerischen Fähigkeiten der SchülerInnen als auch auf den Anforderungen von Thema und Text – sind Thema dieses Workshops. Ausgehend von der notwendigen Distanz Spieler-Rolle-Figur wird der Figuraufbau von außen (d.h. ausgehend von formalen Kriterien wie z.B. vorgegebene Körperhaltung, Bewegungsmuster, Bilder etc.) und von innen (d.h. durch Einfühlung, z.B. durch Tier- und Elementübungen, Rollenbiographie etc.) erarbeitet.
Termine: 27./28.Februar 2012, 22./23.Juni 2012
GK6 Vom Thema zum Spiel
Wie findet eine Gruppe Ideen, Formen und Inhalte um ein bestimmtes Thema in Theater umzusetzen? Dazu werden Übungen, Spiele und Methoden vorgestellt. Weiterhin wird erprobt, wie man in dieser Arbeitsphase möglichst viel szenisches Material sammeln kann, das von den Schülern kommt und ihren Zugang zum Thema projektbestimmend macht.
GK7 Rolle des Spielleiters
Reflexion der eigenen Rolle als SpielleiterIn: Wie vermittle ich Übungen? Wie strukturiere und leite ich Probenprozesse? Hilfestellung bei der Umsetzung von Vorlagen. Anleitung bei Gruppen- und Ensemblebildung. Bewusstmachung theatraler Prozesse und Gesetzmäßigkeiten.
GK8 Szenische Arbeit
Verschiedene Möglichkeiten der Erarbeitung einer Szene bzw. ihrer theatralischen Umsetzung werden anhand ausge- wählter Szenen erprobt. Dabei stehen Elemente und Techniken der Handlungsanalyse, Rollenarbeit sowie der Einsatz anderer theatraler Zeichensysteme und weiterer Regiefragen im Zentrum des Kurses.
